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Offenbar doch kein Müll unter den „versinkenden Häusern“

Die Abrissarbeiten an den desolaten Gebäuden am Rietzer Lußrain sind beendet, doch förderten sie statt Müll weitere Fragen zutage.

Wo die „im Müll versinkenden“ Wohnhäuser am Rietzer Lußrain standen, war laut Gemeinde gar kein Müll.
© Parth

Von Thomas Parth

Rietz – Die „im Müll versinkenden“ Häuser im Rietzer Lußrain haben aufgrund eines jahrelangen Rechtsstreits überregionale Bekanntheit erlangt. Als drei Familien ihre Häuser 1990 auf einem Grundstück errichteten, war ihnen nicht bekannt, dass die Fläche bis in die 1970er-Jahre als Mülldeponie genutzt worden war. Was folgte, waren massive Bauschäden an den Häusern, die letztlich zur Unbewohnbarkeit und zu mehreren gerichtlichen Auseinandersetzungen mit der Gemeinde führten.

Über den Sommer zeichnete sich ab, dass die Gemeindeführung von Rietz einem Vergleich zustimmen könnte. Und nach jahrelangem Prozessieren konnte die Causa mit einem gerichtlichen Vergleich im Oktober beendet werden. Für die Zahlung einer Ablösesumme in der Höhe von einer Million Euro wechselten die desolaten Gebäude ins Eigentum der Gemeinde Rietz, die auf den 1200 m2 Baugrund sozial erschwinglichen Wohnbau für Einheimische anstrebt.

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