Nächster Schritt für neue Rot-Kreuz-Zentrale in Innsbruck

Das Rote Kreuz Innsbruck wird den Neubau am bisherigen Standort, also am Sillufer, realisieren. Stadt und Land leisten Zuschüsse.
© Domanig

Innsbruck – Das Rote Kreuz Innsbruck (RKI) plant, seinen Betriebs- und Rettungsstandort am Sillufer umfassend zu erneuern. Der Neubau soll nicht nur den Rettungsdienst, den Ausbildungsbereich für Freiwillige und Hauptamtliche, den Hausnotruf und die Verwaltung umfassen, sondern z. B. auch Wohnraum für Menschen mit besonderen Bedürfnissen und einen Betriebskindergarten.

Das Rote Kreuz finanziert das Großprojekt (Investitionsvolumen: ca. 30 Mio. Euro) durch Fremdmittel mit einer Laufzeit von 30 Jahren. Gestern stimmte der Innsbrucker Stadtsenat einhellig dafür, für diese Zeit seitens der Stadt einen jährlichen Beitrag von im Schnitt knapp 272.000 Euro zu leisten, insgesamt ca. 8,16 Mio. Euro. Das Land Tirol hat dieselbe Summe zugesagt.

Besonders wichtig sind dem RKI Errichtung und Betrieb einer ganzjährigen Notschlafstelle für 25 Klienten, um die jährliche „Herbergssuche“ zu vermeiden. Geplanter Baubeginn ist laut RKI, abhängig von der Dauer der Vergabeverfahren und Genehmigungen, „idealerweise im Frühjahr/Sommer 2022“, die Bauzeit beträgt ca. 18 bis 24 Monate. (TT, md)

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