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FPÖ und SPÖ gehen ins Rennen um den Innsbrucker Stadt-Vize

Markus Lassenberger und Elisabeth Mayr stellen sich der Wahl. Eine Zerreißprobe für die Koalition? Für BM Willi ist ein FPÖ-Vize undenkbar.

Der bisherige FPÖ-Klubobmann Markus Lassenberger will Vizebürgermeister werden. Damit er bei der Wahl im Jänner kandidieren kann, überlässt ihm Andrea Dengg ihren Stadtsenatssitz.
© Thomas Boehm / TT

Von Denise Daum

Innsbruck – Neue Vizebürgermeisterwahl, neues Glück. Nachdem bei der letzten Wahl zum ersten Vizebürgermeister im November 2019 Stadtrat Rudi Federspiel ins Rennen ging, versucht es die FPÖ nun mit Markus Lassenberger. Für seine Kandidatur wechselt er in den Stadtsenat, die bisherige FPÖ-Stadträtin Andrea Dengg macht dafür den Weg frei. Ein Schelm, wer denkt, dass in der FPÖ eine Frau zurückstecken muss, um einem Mann den Weg nach oben zu ebnen. „Nein, nein, so ist das nicht. Der Eindruck täuscht“, versichert Lassenberger. Vielmehr sei es so, dass dieser Rochade-Vorschlag von Dengg selbst gekommen sei – „zum Wohle der Partei“, wie Lassenberger sagt. Die Noch-Stadträtin bestätigt das. Sie selbst wolle sich nicht um das Vizebürgermeisteramt bewerben, da es nicht mit ihren beruflichen Tätigkeiten zu vereinbaren ist. Dengg übernimmt von Lassenberger, der sich als Beamter problemlos dienstfrei stellen lassen kann, die Führung im Gemeinderatsklub.

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