UNO-Chef will gerechte Verteilung von Corona-Impfstoff

UNO-Generalsekretär António Guterres hat einen gerechte weltweite Verteilung der Impfstoffe gegen das Coronavirus gefordert. „Jetzt ist es wichtig, dass die Impfstoffe als globales öffentliches Gut betrachtet werden“, sagte er am Freitag in Berlin in einer Rede im Bundestag. „Sie müssen überall und für alle Menschen zugänglich und bezahlbar sein. Ein Impfstoff, der den Menschen gehört.“

Guterres sprach unter dem Beifall der Abgeordneten den Gründern der in Mainz ansässigen deutschen Firma Biontech, Ugur Sahin und Özlem Türeci, seine „tiefe Anerkennung für ihren großen Beitrag zur Entwicklung eines Impfstoffs“ aus. Der deutschen Regierung dankte er für ihren Einsatz zur Entwicklung und gerechten Verteilung von Impfstoffen, Diagnostika und Behandlungen.

Vorgehen müsse man auch gegen „das Virus der Fehlinformationen“, sagte Guterres. „Auf der ganzen Welt beobachten wir, wie Populismus Wissenschaft ignoriert und die Menschen irreführt. Und es verbreiten sich Fehlinformationen, Mythen und wilde Verschwörungstheorien.“ Die Vereinten Nationen arbeiteten daran, „Vertrauen in die Impfung zu schaffen - basierend auf Wissenschaft und Fakten“.


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