Wieder Fernunterricht und Betreuung an den Schulen

An den Schulen werden nach den Weihnachtsferien ähnliche Regelungen wie im zweiten Lockdown gelten. Grundsätzlich wird wieder auf Distance Learning umgestellt, jüngere Schüler mit Betreuungsbedarf können an die Schulen kommen. Für die Oberstufen soll es kurze Präsenzphasen etwa für Schularbeiten geben. Die Rückkehr aller Schüler ist für 18. Jänner geplant - ein „Freitesten“ ist keine Voraussetzung für den Schulbesuch, hieß es aus dem Bildungsministerium auf APA-Anfrage.

Offen sind die Schulen wieder für alle Schüler bis 14 Jahre, die Betreuungsbedarf haben oder Unterstützung beim Lernen brauchen. Sie können dort Arbeitsaufträge erledigen oder auf den vorhandenen Geräten dem Distance Learning folgen. Die Betreuung erfolgt durch die Lehrer.

Die Schüler der AHS-Oberstufen, BMHS und Berufsschulen können wie schon bisher auch zwischen 7. und 15. Jänner zu Präsenzphasen an die Standorte geholt werden - etwa um auf Schularbeiten vorbereitet zu werden und diese auch in der Schule zu schreiben.

Keine weiteren Änderungen sind für die Matura geplant: Sie soll also weiter wie zuletzt angekündigt ab 20. Mai abgehalten werden. Außerdem können die Themenbereiche bei der mündlichen Matura (ab 7. Juni) gekürzt werden, die Präsentation der vorwissenschaftlichen Arbeiten bzw. Diplomarbeiten ist nur freiwillig. Wie im Vorjahr wird auch die Jahresnote in die Maturanote einbezogen - allerdings nur wenn bei der Klausur 30 Prozent der Punkte erreicht werden.

Kindergärten sind wie die Schulen offen. Allerdings wird die Kindergartenpflicht im letzten Kindergartenjahr wieder aufgehoben.


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