Macrons Zustand nach Covid-Infektion stabil

Der Gesundheitszustand des mit Covid-19 infizierten französischen Präsidenten Emmanuel Macron ist nach Angaben seines Büros stabil. Die Ergebnisse der medizinischen Untersuchung seien ermutigend, hieß es zudem. Die Symptome seien ähnlich wie die am Freitag und hinderten Macron nicht daran, seine Pflichten zu erfüllen. Das Büro hatte am Donnerstag mitgeteilt, der Präsident sei positiv getestet worden.

Am Freitag erklärte der 42-Jährige in einem via Twitter verbreiteten Video, dass es ihm gut gehe. Er leide aber an den Corona-Symptomen Kopfschmerzen, Husten und Müdigkeit. In dem Video war Macron in einem Arbeitszimmer zu sehen. Der Staatschef isoliert sich in der Präsidentenresidenz La Laterne am Rande des Schlossparks von Versailles. In dem 1787 erbauten Schlösschen aus der Zeit Ludwigs XVI. dürfte er am Montag auch seinen 43. Geburtstag verbringen. Seine 67-jährige Frau Brigitte blieb im Pariser Elysée-Palast in Quarantäne.

Die Regierung geht davon aus, dass sich Macron beim EU-Gipfel Ende der vergangenen Woche angesteckt haben könnte. Wegen der Vielzahl seiner Kontakte ist dies jedoch unmöglich nachweisbar. Nach Bekanntwerden von Macrons positivem Testergebnis hatten sich am Donnerstag eine Reihe von Spitzenpolitikern aus Frankreich und der EU vorsorglich in Quarantäne begeben - darunter der spanische Regierungschef Pedro Sánchez und EU-Ratspräsident Charles Michel. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), der ebenfalls am Gipfel teilnahm, sandte Genesungswünsche.

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