Rodler Nico Gleirscher Weltcup-Zweiter in Winterberg

Nico Gleirscher hat am Sonntag doch noch einen Podestplatz für die österreichischen Rodler beim Weltcup in Winterberg eingefahren. Der 23-jährige Tiroler musste sich im Einsitzer nur dem deutschen Seriensieger Felix Loch um 0,198 Sekunden geschlagen geben. Letzterer hält nach fünf von zwölf Bewerben schon bei 800 Punkten und ist überlegener Leader. Im Sprint-Weltcup verteidigten Thomas Steu und Lorenz Koller mit Rang drei ihre Führung im Gesamtweltcup-Führung.

„Mir gefällt die Bahn, ich komme immer mit einem guten Gefühl her, es ist einfach cool hier zu rodeln“, sagte Nico Gleirscher. An einem Renntag, der laut Verbandsangaben aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit eine herausfordernde Angelegenheit für Mensch und Material war, hatte der jüngere Bruder des Olympiasiegers David (Rang neun) auch die nötigen Tausendstel auf seiner Seite.

Gleirscher distanzierte den Südtiroler Dominik Fischnaller um vier Tausendstel und jubelte drei Jahre nach seiner Podest-Premiere, die ihm ebenfalls in Winterberg gelungen war, über sein bestes Ergebnis im Weltcup. Ein Spitzenergebnis gelang auch ÖRV-Athlet Jonas Müller mit Rang vier. Im Frauen-Einsitzer sicherte sich die Deutsche Julia Taublitz das Winterberg-Double, Hannah Prock zeigte vor der Weihnachtspause als Fünfte noch einmal auf.

Die heimischen Rodler traten nun die Heimreise an und lösen ihre vierwöchige Isolation auf. Seit Saisonbeginn arbeiten die ÖRV-Asse in Kleingruppen in einer Blase. Vor Beginn der zweiten Saisonhälfte, die am 2./3. Jänner am Königssee startet und mit dem Weltcup-Finale in St. Moritz am ersten Februar-Wochenende endet, wiederholt sich diese Prozedur.


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