Schwazer Handballer bäumen sich ein letztes Mal vor Weihnachten auf

Schwaz Handball Tirol will sich heute mit einem Sieg gegen Linz selbst beschenken. Es wäre der zwölfte Erfolg im 14. Saisonspiel.

Bereit fürs letzte Spiel 2020: Petar Medic (r.) will mit Handball Tirol nach dem 30:28-Sieg gegen Graz heute (18 Uhr) gegen Linz nachlegen.
© Michael Kristen

Von Benjamin Kiechl

Schwaz –Einmal noch voll­e Konzentration heißt es für Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Im letzten Spiel des Jahres empfängt der spusu-Liga-Tabellenführer heute (18 Uhr/Livestream unter www.sparkasse.at/schwaz/privatkunden) den HC Linz. Die Oberösterreicher hängen als Tabellenvorletzter in den Seilen. Tirol indes will vor der Weihnachtspause den zwölften Saisonsieg einfahren.

„Wir werden nochmal alle Kräfte mobilisieren“, erklärte Schwaz-Trainer Frank Berge­mann, der nach dem hart erkämpften 30:28-Sieg gegen Graz am Samstag zuversichtlich ist: „Wir wollten diesen Sieg unbedingt!“ Nach dem Liga-Neustart war Schwaz im Westderby gegen Hard zunächst aus dem Tritt geraten und musste die erste Saisonniederlage einstecken. Der Sieg gegen Graz war aber die richtige Antwort.

Um den Sensationslauf im Jahr 2020 erfolgreich abzuschließen, zählt heute gegen die Stahlstädter nur ein Sieg. Österreichs Nationalteam-Kapitän Gerald Zeiner, der nur eine kurze Weihnachtspaus­e hat und Anfang Jänner bei der WM in Ägypten angreifen will, warnt davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen: „Die Tabellen­situation müssen wir komplett ausklammern, die hat wenig Bedeutung, gerade jetzt nach dem Restart. Die Liga ist ungemein ausgeglichen. Linz hatte auch viele enge Spiele.“ Zuletzt gelang gegen Bärnbach ein 25:24-Sieg. „Wichtig ist, dass wir von der ersten Minute an hellwach sind“, sagte Zeiner.

Das allerletzte Spiel im Jahr 2020 bestreitet morgen der SC Ferlach gegen Westwien. Für Handball Tirol (23 Punkte) geht es am 6. Februar mit dem Auswärtsspiel gegen die Fivers (20 Zähler) weiter. Das Duell gegen den ersten Verfolger – die Wiener liegen derzeit nur drei Punkte zurück – könnte richtungsweisend sein. Bis zum Ende des Grunddurchgangs stehen 2021 noch drei Partien an, darunter das Nachholspiel gegen Bärnbach/Köflach.


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