Corona-Maßnahmen: November brachte Urlauber-Einbruch

Extrem schwierige Monate für den Tiroler Tourismus.
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Innsbruck – Mit 3. November wurde Österreichs Tourismus in den zweiten Lockdown geschickt. Erlaubt sind seither nur dringend nötige berufliche Aufenthalte. Laut den nun vorliegenden Zahlen des Landes Tirol ist die Zahl der Gäste-Ankünfte im November (der auch sonst traditionell schwächste Urlauber-Monat des Jahres) um fast 93 Prozent auf 29.368 abgestürzt. Die Zahl der Nächtigungen fiel um fast 86 Prozent auf 158.610.

Die Sperre von Hotels und Gastrobetrieben wird, wie berichtet, bis zumindest 17. Jänner weitergehen – das wären dann zweieinhalb Monate Sperre. Ab dann sollen, so zumindest der Plan der türkis-grünen Bundesregierung, bei entsprechend niedrigen Infektionszahlen vorerst Besucher mit negativem Covid-Testergebnis wieder in Hotels und Restaurants gehen dürfen.

Weiterhin als großes Damoklesschwert über der Branche schweben die Reisewarnungen und Quarantänepflichten vieler Herkunftsländer, vor allem aus Deutschland und Holland. Der Februar ist der sonst stärkste Monat der Wintersaison. (va)

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