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Osttirol: WWF begrüßt Absage an Isel-Kraftwerk

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Walder fordert umfassenden Schutz der Isel-Zubringer
© Foto TT/Rudy De Moor

Die Umweltschutzorganisation WWF bewertet die Zurückweisung der Beschwerde der Kraftwerksbetreiber Obere Isel durch das Bundesverwaltungsgericht als klaren Auftrag für die Landesregierung, das gesamte Gletscherfluss-System der Isel unter Schutz zu stellen. Denn selbst mit dem Stopp des Kraftwerks Obere Isel würden immer noch sechs weitere Projekte im Einzugsgebiet der Isel, darunter am Kalserbach, drohen. „Die Landesregierung muss rasch handeln, bevor es zu spät ist. Mit einem umfassenden Naturschutzgebiet könnten einzigartige Lebensräume für immer bewahrt werden“, sagt Christoph Walder vom WWF Österreich. Das Scheitern des Projekts Obere Isel bestätige die langjährige Kritik, dass neue Kraftwerke in diesem Gebiet nicht naturverträglich umzusetzen sind. „Daher muss die Ablehnung des Bundesverwaltungsgerichts Folgen für den Schutz der Isel und ihrer Zubringerflüsse wie den Kalserbach haben.“

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Für das beliebte Touren- und Wintersportgebiet am Weerberg gibt es jetzt ein öffentliches Bus-Shuttle-System. Übervolle Parkplätze, zugeparkte Straßen und kein Durchkommen mehr für Anwohner oder auch Einsatzfahrzeuge – mit dieser Situation hatte die Gemeinde Weerberg im vergangenen Winter besonders an schönen Wochenenden mehrfach zu kämpfen. „In enger Abstimmung mit der Stabsstelle Mobilität der Bezirkshauptmannschaft Schwaz und mit finanzieller Unterstützung des Landes Tirol wurde hier ein Vorzeigemodell entwickelt, das Schule machen könnte“, freuen sich Verkehrsreferentin LHStv. Ingrid Felipe (Grüne) und ÖVP-Sportreferent LHStv. Josef Geisler. (pn)

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