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Widerstandskämpferin Lotte Brainin 100-jährig verstorben

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Widerdstandskämpferin Lotte Brainin starb 100-jährig.
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Wien – Die Widerstandskämpferin Lotte Brainin ist im Alter von 100 Jahren verstorben. Das teilte die Zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) mit: „Das Land trauert um eine große österreichische Demokratin, unser Mitgefühl gilt jetzt ihrem Ehemann Hugo und ihrer Familie.“

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Brainin wurde 1920 in Wien als Charlotte Sonntag geboren. Sie flüchtete 1938 vor den Nationalsozialisten nach Belgien, wo sie sich der Widerstandsgruppe Österreichische Freiheitsfront anschloss. 1943 wurde sie in Brüssel verhaftet, ein Jahr später nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Auch dort war sie in einer Widerstandsgruppe aktiv. 1945 wurde Brainin in das Frauen-KZ Ravensbrück gebracht.

Nach der Befreiung war sie Gründungsmitglied der Österreichischen Lagergemeinschaften ­Auschwitz und Ravensbrück. Über viele Jahrzehnte war Brainin gemeinsam mit ihrem Mann Hugo als Zeitzeugin an österreichischen Schulen aktiv. Brainin war Mutter zweier Töchter. Erst am 12. November feierte sie ihren 100. Geburtstag. (TT)

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