Startschuss für Wiener Eistraum mit Corona-Piepserl

Ein Geschenk für alle Schlittschuhfans: Mit Donnerstag hat die diesjährige Ausgabe des Wiener Eistraums geöffnet. Seit 10.00 Uhr können die Eisflächen vor dem Rathaus befahren werden. Wie üblich kann das Wintervergnügen in Corona-Zeiten freilich nicht ablaufen. So wird jedem Besucher, der das Areal betritt, ein „Distance Marker“ ausgehändigt. Um den Hals gehängt, schlägt es Alarm, sobald man sich einer haushaltsfremden Person auf weniger als zwei Meter nähert.

Das handtellergroße weiße Gerät leuchtet, vibriert und gibt einen Piepston von sich, sobald die Mindestdistanz nicht eingehalten wird. Für Familien oder Personen, die zusammenleben, besteht die Möglichkeit, sich als Gruppe anzumelden, damit der Distance Marker nicht daueralarmiert ist. Das gilt auch für Schulklassen.

Der Distance Marker soll nicht nur beim Abstandhalten, sondern auch beim Contact Tracing helfen, sollte ein positiver Fall auftreten. Denn alle Begegnungen zu fremden Personen, die mehr als siebeneinhalb Minuten dauern, werden automatisch gespeichert. Da man am Eingang Name und Telefonnummer bekanntgeben muss, kann dann im Fall des Falles Kontakt aufgenommen werden.

Abgesehen vom Corona-Piepserl - dafür muss ein Einsatz von zehn Euro hinterlegt werden -, gilt beim heurigen Eistraum auch eine striktere Besucherbegrenzung. Statt 2.400 werden dieses Mal nur 1.200 Menschen gleichzeitig am Areal zugelassen. Gastronomie gibt es in dieser Saison ebenfalls nicht. Am Gelände - außer am Eis selbst - herrscht zudem Maskenpflicht.

Der Wiener Eistraum hat bis 28. Februar geöffnet. Aufgrund der Corona-Vorgaben ist das Schlittschuhlaufen vorerst nur bis jeweils 19.00 Uhr möglich. Je nach Infektions- und Gesetzeslage ist eine spätere Verlängerung bis 21.00 Uhr möglich.

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