ICE-Nachzügler VSV und Linz feiern Auswärtssiege

Der Tabellenletzte aus Linz und der Vorletzte aus Villach haben am zweiten Weihnachtsfeiertag Auswärtssiege in der ICE-Eishockeyliga gefeiert. Die Black Wings gewannen beim Debüt von Neo-Trainer Dan Ceman bei den Vienna Capitals mit 2:1, der VSV siegte bei den Graz99ers mit 3:1. Im Fernduell um Platz eins behauptete der HCB Südtirol mit einem 2:0 gegen Red Bull Salzburg die Führung, Fehervar (4:2 gegen Bratislava) bleibt trotz achtem Sieg in Folge punktegleich Zweiter.

Zwei Tage, nachdem Ceman als Nachfolger von Pierre Beaulieu präsentiert worden war, durfte sich der 47-jährige Kanadier über einen gelungenen Einstand freuen. Bedanken musste er sich in erster Linie beim herausragenden Torhüter David Kickert. Der frühere Caps-Schlussmann wehrte 46 Torschüsse ab und hatte nur im Wiener Powerplay bei einem Schuss von Marco Richter (19.) das Nachsehen. Will Pelletier (20.) und Oskars Bartulis (28./PP) schossen die Black Wings schließlich zum ersten Sieg nach zuletzt fünf Niederlagen

„Wir hatten viele Schüsse, zahlreiche Möglichkeiten. Doch auf der einen Seite suchten wir nicht geradlinig genug den Abschluss. Und auf der anderen Seite zeigte Kickert im Tor der Linzer auch einige „Big Saves“. Mein Team hat viele Sachen gut gemacht, zum Beispiel defensiv nur 15 Torschüsse zugelassen. Kurz zusammengefasst: Mir hat alles gefallen, außer das Ergebnis“, erklärte Caps-Coach Dave Cameron nach der fünften Niederlage hintereinander.

In Graz setzte sich die Talfahrt der 99ers mit der elften Niederlage in den jüngsten zwölf Spielen fort. Matt Mangene erzielte das entscheidende Tor zur 2:1-Führung (37.), Jordan Caron besiegelte mit einem Treffer ins leere Tor den VSV-Erfolg.

Im ersten Saisonduell zwischen Bozen und Salzburg profitierten die Südtiroler von zwei Fehlern der Bullen im Spielaufbau, die der Tabellenführer im Mitteldrittel zu einer 2:0-Führung nutzte. Salzburg-Kapitän Thomas Raffl hatte in der 50. Minute die große Chance auf den Anschlusstreffer, scheiterte aber mit seinem Penalty an Torhüter Andreas Bernard, der auch im Finish sein „shutout“ rettete.

Die Dornbirn Bulldogs entschieden im West-Derby ein Torfestival gegen Innsbruck mit 7:4 für sich und lösten die Haie auf Rang fünf ab. Die Vorarlberger verspielten zwischen der 20. und 25. Minute eine 3:0-Führung, legten aber schnell wieder nach und schossen bis zur zweiten Pause wieder einen Drei-Tore-Vorsprung heraus, den sie nicht mehr aus der Hand gaben.


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