Tiroler Bodenfonds kaufte 2020 213.000 Quadratmeter an

Günstiger Grund für leistbares Wohnen ist weiter Mangelware.
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Innsbruck – Der Tiroler Bodenfonds (TBF) hat im auslaufenden Jahr 2020 in Summe 213.000 Quadratmeter Grundstücksflächen angekauft. Das ergehe aus einer Bilanz, wie sie der zuständige Landesrat Johannes Tratter (VP) auszugsweise in einer Aussendung offenlegt. Davon sind 20.000 m² für den Wohnbau und 193.000 m² für Gewerbegebiete zur Realisierung weiterer Vorhaben angedacht.

Hinzu komme, dass im heurigen Jahr rund 26.000 Quadratmeter Grundstücksflächen des Bodenfonds in 20 Gemeinen entwickelt und weitergegeben worden seien.

Hauptaufgabe des 1994 gegründeten Fonds ist es, in erster Linie Freiland zu günstigen Konditionen zu kaufen, um selbige dann in Kooperation mit den Kommunen für den gemeinnützigen Wohnbau, aber auch an Private oder Gewerbetreibende zu veräußern. Zudem unterstützt der TBF die Gemeinden auch in der Erstellung und Gestaltung von Raumordnungsverträgen. Im Jahr 2020 wurden über 40 diesbezügliche Beratungen durchgeführt.

Zuletzt hatte der Landesrechnungshof den TBF in einem Prüfbericht im Jänner kritisch gewürdigt. So war der Grundbestand des TBF seit 2015 rückläufig. Der Marktanteil des TBF beträgt in Tirol lediglich drei Prozent. (TT)

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