Japan verbietet Ausländern Einreise wegen Virusmutation

Nach ersten Fällen der neuen Variante des Coronavirus will Japan bis Ende Jänner keine Ausländer mehr einreisen lassen. Das gab die Regierung am Montag bekannt. Japan hat bisher acht Fälle der in Großbritannien entdeckten Variante des Coronavirus verzeichnet. Vier der Infizierten wurden in ein Krankenhaus gebracht, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Die anderen vier hätten keine Symptome gezeigt und seien in Quarantäne geschickt worden.

Am Donnerstag vergangener Woche hatte die Regierung in Tokio bereits einen vorübergehenden Einreisestopp für ausländische Staatsbürger verhängt, die kürzlich Großbritannien und Südafrika besucht hatten. In Südafrika war eine weitere neue Variante des Coronavirus aufgetaucht.

Japan hat bisher einen Virusausbruch mit einem Ausmaß wie in den USA oder einigen europäischen Ländern vermeiden können. Seit Beginn der Corona-Pandemie infizierten sich in dem asiatischen Inselstaat mehr als 220.000 Menschen, etwa 3.250 starben im Zusammenhang mit der vom Virus ausgelösten Krankheit Covid-19. Auch Japan sieht sich mit einem erneuten Anstieg der Corona-Infektionszahlen konfrontiert. Am Samstag verzeichnete das Land mit 3.881 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden einen neuen Höchstwert. Premierminister Yoshihide Suga forderte die Öffentlichkeit am Freitag auf, das Jahresende und den Jahreswechsel „ruhig“ zu verbringen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen.

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