Polnische Skispringer dürfen nach Coronafall nicht antreten

Die komplette polnische Mannschaft samt Titelverteidiger Dawid Kubacki darf beim Auftakt der Vierschanzen-Tournee in Oberstdorf nicht an den Start gehen. Nach dem positiven Coronafall bei Klemens Muranka ist das Team nach Behördenbeschluss zumindest für den ersten Bewerb gesperrt und verliert damit natürlich alle Chancen, im Kampf um den Gesamtsieg mitzureden.

Muranka war am Sonntag beim obligatorischen PCR-Test des Organisationskomitees positiv getestet worden. Seine Teamkollegen waren zwar beim Test negativ, zählen allerdings zur Kontaktgruppe 1. Sie hatten also entweder über 15 Minuten direkten Kontakt oder waren über 30 Minuten gemeinsam in einem geschlossenen Raum oder auch Fahrzeug.

„Wir bedauern diese Entscheidung sehr, doch zum Schutz aller anderen Athleten, blieb dem Gesundheitsamt keine andere Wahl. Auf Beschluss der Behörde können wir das polnische Team nicht in Oberstdorf starten lassen“, sagt Florian Stern, Generalsekretär beim Auftaktspringen in Oberstdorf.

Noch nicht entschieden ist, wie die Quarantänemaßnahmen für die polnische Delegation nun aussehen. Man warte noch weitere Tests ab. „Sofern diese negativ ausfallen, besteht die Chance, dass Polen in die Tournee einsteigen kann“, so Stern.


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