Wandern und Weinen 2020: Viele Tränen wurden heuer vergossen

Die Wanderlust hat heuer viele Österreicher gepackt.
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Vermehrt wurden 2020 in Österreich auch Kochkünste entdeckt.
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Wien – Bald ist es vorbei, das Jahr 2020, und den meisten Menschen wird es nicht in bester Erinnerung bleiben. Vor allem die jungen Österreicher hatten unter den Corona-bedingt tiefen Einschnitten zu leiden und viele Tränen vergossen. Das fanden die Marktforscher von marketagent bei einer repräsentativen Befragung von 1000 Österreichern im Alter von 14 bis 69 Jahren heraus. 18,9-mal haben die Österreicher in diesem Jahr durchschnittlich geweint (2017: 15,2-mal). Während die Bevölkerung im Durchschnitt heuer weniger Stresstage (42,6) hatte als noch im Jahr 2017 (51,8 Tag­e), fühlten sich die Teenager 2020 mit 61,9 Stress­tagen deutlich belasteter.

Doch nicht alles war schlecht: Aufgrund der eingeschränkten Möglichkeiten ließen die Österreicher heuer öfter das Auto stehen (2020: 118,2-mal, 2017: 95-mal), sie entdeckten ihre Liebe zum Wandern und machten durchschnittlich 15,7 Ausflüge in die Natur (2017: 9-mal). Sie entdeckten ihre Badewannen und Küchen neu und warfen weniger Lebensmittel (2020: 8,5-mal, 2017: 10,2-mal) weg. Allerdings schauten sie auch im Schnitt 8,7-mal zu tief ins Glas, gingen seltener zum Friseur und in Geschäfte und ließen dafür den Online-Handel hochleben. (thm)

Vor allem Teenager waren aufgrund von Home-Schooling und Isolation unter Stress: Sie weinten öfter.
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