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Enorme Folgekosten: Der Schnee belastet die Kassen in Osttirol

Allein am vergangenen Montag fiel auch in Lienz innerhalb eines halben Tages erneut ein halber Meter Neuschnee.
© Blassnig Christoph

Osttirol verwandelt sich zwar in eine Bilderbuch-Winterlandschaft. Doch die Folgekosten für die Gemeinden sind enorm.

Von Christoph Blassnig

Lienz – Den Osttiroler Gemeinden zerrinnen aufgrund der Rekordschneefälle die letzten Überschüsse in ihren Kassen. „Wir haben eine wunderschöne Winterlandschaft“, schwärmte etwa der Kartitscher Bürgermeister Josef Außerlechner, der gestern mit seinem 48-PS-Traktor Schnee räumte. „Leider fehlen uns die Gäste.“ Ebenso war gestern auch in Innervillgraten Bürgermeister Josef Lusser persönlich mit der Schneeräumung beschäftigt. Beide Dorfchefs schätzen die Räumkosten seit den ersten Schneefällen in diesem Winter bereits auf jeweils 50.000 Euro. Die weiße Pracht bedeutet nicht nur für die Hausdächer eine schwere Last. Allein vorgestern ist in Osttirol verbreitet ein halber Meter Neuschnee gefallen.

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Catharina Oblasser

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