Ungewöhnliche Benefizaktion brachte prägende Erfahrungen – und viel Geld

Reini Happ (2. v. r.) und sein Benefizverein unterstützen den Verein für Obdachlose – im Bild rechts Geschäftsführer Michael Hennermann – mit Schlafsäcken im Wert von 20.000 Euro.
© Happ

Innsbruck – „Es war eine intensive Erfahrung, ich gehe künftig ganz anders durch die Stadt“, sagt Reini Happ, Obmann des gleichnamigen Benefizvereins. Für 72 Stunden versuchten Happ und sein Vereinskollege Reinhard Sachsenmaier, in Innsbruck wie obdachlose Menschen zu leben (die TT berichtete). Sie schliefen auf der Straße sowie in der Notschlafstelle, aßen u. a. in der Teestube, suchten das Gespräch mit Menschen ohne Obdach.

Er sehe jetzt, wie hart ein Leben auf der Straße wirklich ist, meint Happ. Eigentliches Ziel der Aktion war, möglichst viele Schlafsäcke für wohnungslose Menschen zu finanzieren. Das Ergebnis habe alle Erwartungen übertroffen: „Den Verein für Obdachlose konnten wir mit Schlafsäcken im Wert von 20.000 Euro unterstützen“, u. a. auch über einen „Schlafsack-Flashmob“. An den Verein Dowas übergab man Einkaufsgutscheine im Wert von 2400 Euro und zudem mehrere Pkw-Ladungen voll Hygieneartikel. (md)

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