Erstmals mehr als 3.700 Corona-Tote in den USA

In den USA hat die Zahl der an einem Tag erfassten Toten mit einer bestätigten Corona-Infektion einen neuen Höchststand erreicht. Am Dienstag meldeten die Behörden 3.725 Tote, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) von Mittwoch hervorging. Der bisherige Höchstwert war mit 3.682 Toten am 16. Dezember registriert worden. Die Zahl der Neuinfektionen lag am selben Tag mit 247.646 vergleichsweise knapp unter dem am 18. Dezember verzeichneten Rekord von 249.664.

Am Montag stieg auch die Anzahl der Covid-19-Patienten in US-Krankenhäusern mit mehr als 124.000 auf ein Rekordhoch, wie aus Daten des Covid Tracking Project hervorging. Erstmals seit Beginn der Pandemie bewegt sich die Zahl seit Anfang Dezember kontinuierlich über der Schwelle von 100 000. Das Covid Tracking Project wurde im Frühjahr beim Magazin „The Atlantic“ begonnen und sammelt Daten zur Corona-Pandemie in den USA.

Aufgrund von Reisen und Familientreffen nach Thanksgiving Ende November und über Weihnachten hatten Gesundheitsexperten vor einem deutlichen Anstieg der Infektionszahlen gewarnt. Allein am langen Weihnachtswochenende wurden nach Angaben der zuständigen Behörde TSA insgesamt mehr als 3,8 Millionen Passagiere an US-Flughäfen abgefertigt.

In dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern haben sich bisher rund 19,5 Millionen Menschen mit dem Erreger SARS-CoV-2 infiziert, mehr als 338.000 Menschen starben. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.

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Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen werden die Zahlen - unter anderem die der Neuinfektionen binnen 24 Stunden, aber auch die der Toten - nachträglich aktualisiert.


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