Eine Million Kilowattstunden Energie dank Sonnenkraft

Innsbruck – Im Sinne des Klimaschutzes baut die Stadt Innsbruck erneuerbare Energien massiv aus. Im Jahr 2020 haben die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) eine Photovoltaik-Offensive gestartet, die insgesamt im Schnitt jährlich eine Million Kilowattstunden elektrische Energie erzeugen. Allen voran die Anlagen auf den Dächern der IVB-Remise, des Wohnheims Reichenau und der Mittelschule Olympisches Dorf. Auch das Dach des IKB-Umspannwerks Mitte wurde 2020 mit Photovoltaik ausgestattet. Die Gesamtenergieerzeugung aller Anlagen entspricht dem Jahresstrombedarf von 300 Haushalten. Dank der Sonnenenergie können so 600 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden.

Auch im Jahr 2021 geht das Ausbauprogramm weiter. Zu den Schwerpunkten zählt unter anderem die Weiterentwicklung des Mieterstrommodels, bei dem auch Mieterinnen und Mieter vom günstigen Sonnenstrom profitieren können.

„Der Weg zu einer klimaneutralen Stadt besteht aus vielen einzelnen Schritten. Jeder Schritt ist Arbeit. Aber nur so kommen wir von den Ankündigungen zur konkreten Umsetzung“, begrüßt Bürgermeister Georg Willi die Forcierung von Photovoltaik. IKB-Vorstandsvorsitzender Helmuth Müller meint dazu: „Durch diese Offensive kommen wir unserer Vorbildfunktion als innovativer Energieversorger nach und können unsere Eigenversorgung ausbauen.“ (TT)


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