Zwei Kinder in Längenfeld getötet: Verdächtiger ist in Untersuchungshaft

Der Vater der getöteten Kleinkinder befindet sich seit Dienstag in der Justizanstalt. Der Ötztaler hat das Gewaltverbrechen gestanden.
© Böhm Thomas

Längenfeld – Nach dem Gewaltverbrechen in Längenfeld ist der Fall für das Landeskriminalamt weitgehend abgeschlossen, die wichtigsten Fragen sind geklärt. Die Polizisten haben den verdächtigen Vater noch am Dienstagnachmittag nach seiner Einvernahme in die Innsbrucker Justizanstalt gebracht. Gegen den 28-jährigen Einheimischen wurde die Untersuchungshaft verhängt.

Wie berichtet, hat der Ötztaler gestanden, am Montagvormittag seine beiden Töchter im Alter von neun Monaten und zwei Jahren getötet zu haben. Die Kleinkinder sind erwürgt und mit Polstern erstickt worden. Anschließend wollte sich der Vater vergeblich das Leben nehmen. Seine Ehefrau und Mutter der kleinen Mädchen befand sich zur Tatzeit an ihrem Arbeitsplatz. Ihre Schwester hat die bereits leblosen Kleinkinder entdeckt.

Als Motiv für das Verbrechen nannte der Beschuldigte familiäre und berufliche Probleme. Ob eine psychische Erkrankung vorliegt, muss ein Gutachter klären. (tom)

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Die Telefonseelsorge ist unter 142 kostenfrei rund um die Uhr jeden Tag erreichbar. Die Beratung ist vertraulich. Mail- und Chatberatung: www.onlineberatung-telefonseelsorge.at

Rat auf Draht: kostenloser Notruf für Kinder und Jugendliche, Tel. 147 (ohne Vorwahl) rund um die Uhr, https://www.rataufdraht.at/

Pro mente: https://promente-tirol.at/de/

Psychiatrische Ambulanz der Innsbrucker Klinik: Tel. +43 (0)50 504 23648

Notaufnahme des MZA, Anichstraße 35, Innsbruck: Tel. +43 (0)50 427 057

Psychosozialer Dienst in Hall in Tirol: www.psptirol.org, Tel. +43 (0)52 2354 9 11

Kriseninterventionsdienst des Roten Kreuzes: Notruf 144


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