Walkner vor Dakar nach Quarantäne-Zeit mit letzten Tests

Der am vergangenen Samstag angereiste Salzburger Matthias Walkner hat im Vorfeld der 43. Dakar-Rallye in Saudi-Arabien die vorgeschriebene zweitägige Quarantäne hinter sich gebracht. Der 34-Jährige durfte nach negativen Corona-Tests vom Hotel in Jeddah ins Wohnmobil umziehen, teilt sich diesen mobilen Schlafplatz bis zum Bewerbsende am 15. Jänner mit seinem australischen KTM-Kollegen Daniel Sanders.

Walkner hat die Quarantäne auch genutzt, um vor dem am Samstag mit dem Prolog beginnenden Offroad-Spektakel noch einmal zu entspannen. „Ich war jeden Tag zum Ausgleich am Strand und bin eine Runde geschwommen“, sagte der Dakar-Sieger 2018. „Ich habe die Tage genossen und lange geschlafen.“ Bei den letzten Tests vor der Dakar möchte er noch an einigen kleinen Feinheiten bei den Protektoren, Brillengläsern und der Airbagweste arbeiten sowie das Gefühl für das Rennmotorrad zurückbekommen.

Neuerungen bei der Dakar Rallye 2021 sind neben der verpflichteten Verwendung von Airbagwesten, nur sechs Hinterreifen sowie der Ausgabe der Roadbooks erst 20 Minuten vor dem jeweiligen Etappenstart die Möglichkeit nur eines Kolben-Tausches während der gesamten Konkurrenz sowie das Verbot von Reparaturen bei Tankstopps. Walkner zu diesem Punkt: „Dies dient nicht der Sicherheit, sondern vielmehr, dass der Abenteuer-Gedanke einer Rallye-Dakar aufrechterhalten bleibt.“

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