Einige Tote durch Böller und Feuerwerkskörper in Europa

Trotz weitgehender Verbote von Feuerwerken und Böllern ist es in der Silvesternacht in mehreren Ländern Europas zu schweren Zwischenfällen mit diversen Krachern gekommen. Im französischen Elsass starb ein 25-jähriger Mann nachdem ihm ein Feuerwerksmörser den Kopf abgerissen hatte. In Italien starb ein 13-Jähriger an Bauchverletzungen, die ein Knallkörper ausgelöst hatten. Und in Deutschland kam ein 24-Jähriger beim Abfeuern selbstgebastelter Pyrotechnik ums Leben.

Der Feuerwerksmörser habe dem jungen Mann in der französischen Gemeinde Boofzheim „den Kopf abgerissen“, teilte die Präfektur Bas-Rhin, nahe der Grenze zu Deutschland, mit. Ein 24-jähriger Mann sei im Gesicht verletzt worden und liege im Krankenhaus. Die beiden Männer seien mit dem Feuerwerksmörser auf der Straße zugange gewesen, gab die Polizei bekannt. Die Präfektur Bas-Rhin hatte den Verkauf und Kauf von Feuerwerkskörpern für den gesamten Monat Dezember verboten.

Der Feuerwerksmörser habe dem jungen Mann in der Gemeinde Boofzheim „den Kopf abgerissen“, teilte die Präfektur Bas-Rhin, nahe der Grenze zu Deutschland, mit. Ein 24-jähriger Mann sei im Gesicht verletzt worden und liege im Krankenhaus.

Bei einer Silvesterfeier in Asti in der norditalienischen Region Piemont kam ein 13-Jähriger ums Leben. Der Bub erlag schweren Bauchverletzungen, verursacht von einem Knallkörper, berichtete die Polizei nach Medienangaben. Das Kind wurde ins Spital eingeliefert, konnte aber nicht gerettet werden.

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Dutzende weitere Personen wurden in Italien durch Knallkörper verletzt. Die Zahl war jedoch wesentlich niedriger als zu Silvester in den vergangenen Jahren, teilten die Behörden mit.

Im deutschen Bundesland Brandenburg starb nach einem Bericht der dpa ein 24-Jähriger bei einem Unfall mit Pyrotechnik. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde kurz nach Mitternacht selbst gebaute Pyrotechnik gezündet. Das Opfer soll sich mit einer Gruppe auf einem unbebauten Privatgrundstück aufgehalten haben. Weitere Verletzte habe es nicht gegeben, sagte ein Sprecher.


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