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Höchstgericht läutet neue Runde im Kitzbüheler Bahnstreit ein

Nach dem Ausflug zum Höchstgericht ist im Streit zwischen den Bergbahnen Kitzbühel und ihrem Liechtensteiner Großaktionär Meleda wieder das Fürstliche Obergericht in Liechtenstein am Zug.
© Thomas Boehm / TT

Suche nach Personen hinter Liechtensteiner Aktionär der Kitz-Bergbahn geht weiter. Ein Anwalt sieht Höchstgerichtsurteil als Rückschlag – vorerst.

Von Max Strozzi

Kitzbühel – Seit Mitte 2018 tobt zwischen den Bergbahnen Kitzbühel und ihrem zweitgrößten Großaktionär, der „Meleda Anstalt“ im verschwiegenen Steuerparadies Liechtenstein, ein Rechtsstreit. Es geht um die Frage, wer die tatsächlichen Personen hinter Meleda und damit auch die tatsächlichen Großaktionäre der Bergbahnen sind, denn im Kampf gegen Geldwäsche müssen Unternehmen seit Mitte 2018 der Finanz die tatsächlichen wirtschaftlichen Eigentümer angeben. Doch die Meleda, der 31,85% der Bergbahnen gehören und die mal vom ehemaligen Kitzbüheler Bürgermeister Horst Wendling vertreten wird, mal vom Vorarlberger Anwalt Stefan Mätzler, mauert und schweigt dazu beharrlich.

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