Messe zum Weltfriedenstag im Petersdom ohne Papst

Papst Franziskus hat wegen einer schmerzhaften Entzündung seines Ischiasnervs nicht wie geplant die liturgischen Feiern zum Jahreswechsel geleitet. Die Messe am Hochfest der Muttergottes am Freitag wurde von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin zelebriert. Parolin leitet für den Papst die Spitzenbehörde für die diplomatischen Aktivitäten des Heiligen Stuhls.

Wegen der Corona-Vorschriften waren lediglich 100 Gläubige und 25 Kardinäle bei der Messe im Petersdom anwesend. Die katholische Kirche begeht den 1. Jänner als Hochfest der Gottesmutter Maria und seit 1968 zugleich als Weltfriedenstag.

Papst Franziskus musste wegen Ischiasschmerzen kurzfristig seine Gottesdienste zum Jahreswechsel absagen. Anstelle des 84-jährigen Kirchenoberhaupts leitete Kardinaldekan Giovanni Battista Re die feierliche Dankvesper zum Jahresschluss am Silvester-Nachmittag im Petersdom.

Franziskus will hingegen das Mittagsgebet am Neujahrstag halten. Das Gebet und die Ansprache werden wie vorgesehen aus der Bibliothek des Apostolischen Palastes übertragen.


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