Pleiten-Serie der Haie: „Es besteht kein Grund, auf den Panikknopf zu drücken“

Nach fünf Niederlagen in Serie wartet auf die Innsbrucker Haie heute (17.30 Uhr) mit Salzburg die nächste harte Nuss. Topscorer Braden Christoffer bleibt gesperrt.

Halten Ausschau nach Lösungen – die Haie-Trainer Mitch O’Keefe (l.) und Florian Pedevilla.
© gepa

Von Alex Gruber

Innsbruck – Seit 3. Dezember haben die Haie zwölf Spiele in der Bet-at-home ICE Hockey Liga bestritten. Nach dem Vorweihnachts-Erfolgslauf (vier Siege in Serie) setzte die Flaute ein, die auch bei der jüngsten 2:4-Heimniederlage gegen Dornbirn am Freitagabend u. a. zahlreichen Ausfällen geschuldet war.

„Wir müssen positiv bleiben. Es besteht kein Grund, auf den Panikknopf zu drücken“, merkt HCI-Co-Trainer Florian Pedevilla an. Um im gleichen Atemzug zu betonen, dass die Eigengewächse Lukas Bär und Jakob Wetzelsberger nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Colton Saucerman und Adrian Saxrud-Danielsen „mehr bringen“ müss(t)en. Denn Jonathan Racine ließ sich gegen die Bulldogs fitspritzen und die Luft bei den Haien wird personell immer dünner.

Dass es immer wieder solche Phasen in einer Saison gibt, muss man Ex-Profi Pedevilla nicht erklären. „Bad Boy“ Braden Christoffer kehrt heute nicht ins Line-up zurück, weil er wegen Beleidigung eines Unparteiischen in Salzburg gestern noch ein Spiel Sperre zusätzlich aufgebrummt bekam. Goalie René Swette hätte sich nach seiner starken Leistung gegen Dornbirn (Fangquote von 93,6 Prozent/beim letzten Gegentor hatte er schon einem sechsten Feldspieler Platz gemacht) einen weiteren Einsatz verdient. Die Frage ist, wie „frisch“ er nach 48 Dornbirn-Schüssen ist. Denn Salzburg fährt mit vier Linien heute sicher wieder volles Programm.

Alps Hockey League: Kitzbühels Adler verloren gestern bei Tabellen-Nachzügler EHC Bregenzerwald mit 2:5 (0:3, 1:1, 1:1).


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