Innsbrucker FPÖ ärgert „Arroganz von Willi“ in TT-Interview

Innsbruck – Empört zeigt sich die Innsbrucker FPÖ über die Aussagen von Bürgermeister Georg Willi im TT-Interview. Willi sieht „keine Veranlassung“, die FPÖ in der Stadt Innsbruck mitarbeiten zu lassen. Genauso wenig sieht der Bürgermeister einen Grund, seinen Regierungspartnern Für Innsbruck, ÖVP und SPÖ Zugeständnisse zu machen. „Zu diesen Aussagen fällt mir nur eines ein: Hochmut kommt vor dem Fall“, sagt Stadtparteiobmann Rudi Federspiel. „Die Arroganz von Willi ist unerträglich. Wir könnten ein konstruktiver Partner für ihn sein und gemeinsam was weiterbringen“, so Federspiel. Im persönlichen Gespräch vergangene Woche habe Willi noch erklärt, über das FPÖ-Angebot der Mitarbeit nachdenken zu wollen. „Und dann richtet er uns in der TT aus, dass es ihn nicht interessiert“, ärgert sich Federspiel.

Am 21. Jänner muss der Gemeinderat eine Nachfolge für die abgewählte Uschi Schwarzl (Grüne) bestimmen. SPÖ-Stadträtin Elisabeth Mayr und FPÖ-Stadtrat Markus Lassenberger stellen sich der Wahl. Für Willi ist ein blauer Vizebürgermeister in seiner Stadt undenkbar. „Willi mag sich in Acht nehmen. Die Chancen für Lassenberger, die Vizebürgermeisterwahl zu gewinnen, stehen sehr gut“, sagt Federspiel. (dd)


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