Bischof Hermann Glettler: „Wir möchten als Kirche etwas Neues wagen“

Die Diözese Innsbruck steht heuer ganz im Zeichen von Petrus Canisius. Der Geburtstag des Innsbrucker Diö­zesanpatrons jährt sich am 8. Mai 2021 zum 500. Mal.
© Diözese Innsbruck/Cincelli

Innsbruck – Am 8. Mai 2021 jährt sich der 500. Geburtstag des Innsbrucker Diözesan­patrons Petrus Canisius. Unter dem Motto „500 Herzfeuer des Glaubens und der Nächstenliebe“ steht die Diözese Innsbruck im heurigen Petrus-Canisius-Jahr im Zeichen der Mission. Dabei soll es sich weniger um zentral geplante Großveranstaltungen handeln. Vielmehr sind alle Menschen in der Diözese aufgerufen, sich mit eigenen Ini­tiativen und Ideen zu beteiligen. „Wir möchten uns als Kirche nicht verstecken, sondern etwas Neues wagen, um den Schatz des Glaubens mit möglichst vielen Menschen zu teilen“, sagt Bischof Hermann Glettler zum Petrus-Canisius-Jahr. „Schwächer werdende Kirchenbindungen bedeuten nicht, dass es keine Sehnsucht nach Glaube und Spiritualität gibt. Ganz im Gegenteil. Darauf wollen wir im Petrus-Canisius-Jahr eine möglichst kreative Antwort versuchen“, so der Bischof.

Die Leitung für die Organisation des Petrus-Canisius-Jahres 2021 hat Bischofsvikar Jakob Bürgler übernommen. „Wir stellen das Petrus-Canisius-Jahr unter das Leitmotiv der ‚Mission‘. Petrus Canisius war ein äußerst engagierter Missionar. Kirche verstand sich von Anfang an als missionarisch. Diese missionarische Dimension ist in den letzten Jahrzehnten bei uns ziemlich in den Hintergrund geraten. Wir wollen sie neu beleben“, sagt Bürgler.

Mit einem Radiogottesdienst am 10. Jänner mit Bischof Glettler aus der Pfarre Petrus Canisius startet die Diözese Innsbruck offiziell in das Canisius-Jahr. (TT)


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