Kraft im Innsbruck-Springen Achter - Pole Stoch siegte

Auch der erste Heimbewerb der Vierschanzen-Tournee in Innsbruck hat keinen ÖSV-Podestplatz gebracht. Stefan Kraft und Michael Hayböck landeten am Sonntag nur auf den Rängen acht und neun. Den überlegenen Sieg und auch die Führung in der Tourneewertung sicherte sich der Pole Kamil Stoch. Der zweimalige Gesamtsieger triumphierte vor dem Slowenen Anze Lanisek und seinem Landsmann Dawik Kubacki.

Die bisher im Tournee-Klassement vorangelegenen Halvor Egner Granerud und Karl Geiger kamen nach verpatzten Sprüngen im ersten Durchgang nicht ins Spitzenfeld. Damit geht Stoch mehr als 15 Punkte vor seinem Landsmann und Titelverteidiger Kubacki in das Finale in Bischofshofen. Den dritten Rang nimmt bereits über 20 Punkte zurück Granerud ein. Bester Österreicher ist Philipp Aschenwald an der neunten Stelle, der Tiroler kam am Bergisel nicht über Rang 22 hinaus und verlor damit drei Positionen.

Kraft kam nach seinem Debakel als 28. in Garmisch immerhin wieder in die Top Ten. „Ich bin sehr zufrieden, die Sprünge waren sehr ok. Es war knapp, bis auf Kamil, der uns alle abgezockt hat. Zum Zweiten und Dritten war es sehr eng“, sagte der im bisherigen Winter von einer Corona-Infektion und Rückenproblemen gebremste Weltcuptitelverteidiger, der auch schon in Oberstdorf als Sechster bester ÖSV-Mann gewesen war. Wie viele andere haderte der Salzburger in Innsbruck mit den wechselnden Windverhältnissen. „Vielleicht hat das nötige Glück gefehlt, trotzdem bin ich zufrieden.“

Hayböck schrieb nach zwei Nullnummern in den Deutschland wieder an. „Ich bin sicher nicht unzufrieden. Um Richtung Stockerl zu kommen, war es zwei, drei Meter zu wenig. Aber ich habe Gott sei Dank wieder ein Ergebnis“, so der Skiflug-WM-Vierte.

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Triumphator Stoch jubelte über einen souveränen Erfolg, mit dem er seinem dritten Tourneesieg nahe kam. „Das ist fantastisch, das war ein sehr guter Tag für mich und das Team“, so Stoch, der sich von den kniffligen Bedingungen nicht aus der Ruhe hatte bringen lassen. „Es war sehr schön, hier so gute Sprünge zu zeigen, das ist eine meiner Lieblingsschanzen.“


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