Israel ließ Moderna-Impfstoff zu - Über 8.000 Neuinfektionen

Die israelischen Gesundheitsbehörden haben nun auch den Einsatz des Corona-Impfstoffs von Moderna genehmigt. Man habe sich sechs Millionen Impfdosen gesichert und erwarte die ersten Lieferungen noch im Jänner, teilt das Gesundheitsministerium mit. Die Zahl der Neuinfektionen in Israel stieg indes erstmals seit Ende September auf mehr als 8.000. Wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 8.308 Fälle verzeichnet.

Seit dem Ausbruch der Pandemie ist dies der dritthöchste registrierte Wert in dem Land. Von den knapp 110.000 gemachten Tests fielen 7,6 Prozent positiv aus. Um eine weitere Virus-Ausbreitung zu verhindern, war Ende Dezember ein neuer Teil-Lockdown verhängt worden. Die Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu wollte bis zur Wochenmitte über weitere Verschärfungen entscheiden.

In Israel läuft derzeit eine massive Impfkampagne. Mehr als eine Million Menschen wurden bereits mit dem Vakzin von Pfizer/Biontech geimpft. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA will am Dreikönigstag über die Empfehlung des zweiten Corona-Impfstoffes von Moderna für die EU entscheiden.

In Deutschland meldeten die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 11.897 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages. Außerdem wurden 944 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Eine Interpretation der Daten wurde als weiter schwierig bezeichnet, weil um Weihnachten und den Jahreswechsel Corona-Fälle laut RKI verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt wurden.

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Hoch sind die Infektionszahlen weiterhin in den USA. Dort wurden für Montag 180.477 Neuinfektionen gemeldet, etwas weniger als am Vortag. Das geht aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Dienstagmorgen (MEZ) hervor. Der bisher höchste Wert war am Samstag mit 297.491 Neuinfektionen binnen 24 Stunden verzeichnet worden. Die Zahl der erfassten infizierten Toten binnen 24 Stunden lag am Montag bei 1.903 nach 1.396 am Vortag. Der Höchstwert war am Mittwoch vergangener Woche mit 3.744 Toten registriert worden.

Strikte Einschränkungen gibt es auch in den nächsten Wochen für die Bewohner der Balearen mit der beliebten Urlaubsinsel Mallorca. Eine nennenswerte Lockerung der Auflagen sei bis Februar nicht zu erwarten, erklärte eine Sprecherin der Regierung der spanischen Region am Montag in Palma. „Vor allem auf Mallorca ist die Lage sehr negativ“, betonte sie.


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