Felssturz zerstört Hotel bei Bozen, keine Verschütteten

. Es wurde niemand gefunden.

Das Hotel war zum Zeitpunkt des Unglücks aufgrund des Lockdowns für Gäste gesperrt. Mit Suchhunden und sogenannten Geophongeräten wurden die Trümmer abgesucht. Man wollte sicher gehen, dass keine Spaziergänger von den Felsmassen erfasst worden waren, hieß es in einer Aussendung des Landes. Denn die naheliegende Oswaldpromenade sei bei Spaziergängern normalerweise sehr beliebt, auch wenn diese zur Zeit geschlossen war.

Um sich zu vergewissern, dass nicht noch weiteres Material absturzgefährdet ist, wurde ein Erkundungsflug mit dem Landesgeologen Volkmar Mair, einem Geologen der Gemeinde Bozen und einem Einsatzoffizier der Berufsfeuerwehr unternommen. Mair zufolge dürften sich rund 2.000 Kubikmeter Gestein aus der Wand gelöst haben. Auch Landeshauptmann Arno Kompatscher und Zivilschutzlandesrat Arnold Schuler (beide SVP) besichtigten die Unglücksstelle.

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