Tiroler Biometzgerei Juffinger baut aus, 2020 bringt Minus

Trotz Umsatzminus im Corona-Jahr setzt die Biometzgerei Juffinger weiter auf hochwertige Lebensmittel und baute 2020 sogar aus.
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Innsbruck – Die Biometzgerei Juffinger setzte trotz der globalen Corona-Pandemie die für 2020 geplanten Investitionsvorhaben um. Investiert wurde in einen 2500 Quadratmeter großen Erweiterungsbau. Es entstanden neue Schlachtstallungen, zusätzliche Kühlräume und Infrastruktur für Verpackung und Versand. Die Rahmenbedingungen gestalteten sich für das Unternehmen im Jahr 2020 mehr als herausfordernd, betonte Anton Juffinger. So brach der Absatz im so wichtigen Bereich der Gastronomie und Hotellerie durch die Corona-bedingten Einschränkungen massiv ein.

Dank Umsatzzuwächsen im Handel konnten diese Ausfälle einigermaßen kompensiert werden. „Bis November gingen wir eigentlich noch davon aus, dass wir den Vorjahresumsatz von 9,1 Millionen Euro halten können. Mit dem weiteren Lockdown wurde diese Hoffnung aber leider begraben“, erklärte Juffinger. Der Biometzger bleibt trotzdem optimistisch. Der Trend zu hochwertigen regionalen Lebensmitteln werde sich fortsetzen. Mit der 3,5-Mio.-Euro-Investition rechnet Juffinger im kommenden Jahr wieder mit einem Umsatzplus. (TT)

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