Navigationspatzer kosten Walkner bei Dakar neuerlich Zeit

Matthias Walkner hat bei der Rallye Dakar aufgrund von neuerlichen Navigationsproblemen auch am Donnerstag Zeit verloren. Der Salzburger KTM-Fahrer büßte zu Beginn der vierten Etappe von Riad über 456 Wertungskilometer nach Al Qaisumah über 20 Minuten ein und kam schließlich mit 11:03 Minuten Rückstand auf Tagessieger Kevin Benavides ins Ziel. Der argentinische Honda-Pilot übernahm auch die Führung in der Motorrad-Gesamtwertung.

Walkner war bereits am Mittwoch aufgrund von Navigationsproblemen zurückgefallen und fand auch am Donnerstag zunächst nicht den richtigen Weg. „Der Tag hat katastrophal begonnen. In den ersten 65 Kilometern habe ich mich an die vier bis fünfmal verfahren. Das extrem hohe Tempo von gestern war noch in mir drinnen und einfach nur den Spuren nachfahren das hat heute auf dieser Strecke nicht funktioniert“, ärgerte sich der Kuchler.

Danach drehte Walkner auf, verringerte den Rückstand und kam schließlich als Achter ins Etappenziel. „Die letzten zwei Stunden habe ich mit der Wut im Bauch gepusht was nur möglich war. Die zweite Hälfte lief perfekt und ich hatte wieder richtig viel Spaß. Da ich nicht mehr auf das Gesamtresultat achten muss, habe ich mich heute auch völlig ‚weggeschossen‘ und bin jetzt körperlich komplett fertig“, erklärte der Sieger von 2018.

In der Gesamtwertung machte Walkner sogar drei Plätze gut, liegt als 29. mit 2:16 Stunden Rückstand aber aussichtslos zurück. An der Spitze löste Benavides den Franzosen Xavier de Soultrait ab. De Soultrait verlor 7:55 Minuten und liegt nun 2:31 Minuten hinter Benavides auf Rang zwei.

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