Mit zwei Gesichtern gibt’s für die Haie keine Punkte

Achte Niederlage in Serie: Nach einem katastrophalen Mitteldrittel (1:5) schlitterten die Innsbrucker Haie gegen Fehervar in eine 3:6-Pleite.

Im Mitteldrittel brannte es vor HCI-Keeper Rene Swette lichterloh – Eigengewächs Jakob Wetzelsberger (Nr. 13) wehrte sich nach Kräften.
© Thomas Boehm / TT

Von Alex Gruber

Innsbruck – Nach sieben Niederlagen in Serie war es für die ersatzgeschwächten Haie am Freitag an der Zeit, wieder einmal anzuschreiben. Die Hausherren (Kromp kehrte ins Aufgebot zurück) begannen gegen den Tabellenzweiten wie aus einem Guss. Das 1:0 (2.) durch den siebten Saisontreffer von Max Gerlach war folgerichtig, Sam Herr (5.) und Felix Girard (7.) in einem starken Powerplay ließen Chancen aufs 2:0 aus, zur Strafe gab’s das 1:1 (9.). Und auch das Team aus Fehervar zeigte in der Folge, warum es in der ICE Hockey League ein Seriensieger (elf Erfolge in den letzten 13 Spielen) ist. Die Haie überstanden vor der ersten Drittelsirene außerdem noch 45 Sekunden lang eine 3:5-Unterzahl.

Über das Mitteldrittel, das nach dem starken Start nicht zu erklären war, hätte man dann am besten den Mantel des Schweigens ausgebreitet: Denn die Innsbrucker servierten den offensivstarken Gästen mit defensiven Schnitzern die Tore am Silbertablett, brachen phasenweise in der Defensive auseinander und so stand es nach 36 Minuten 1:6. Offensiv ließen Herr, Lattner (jeweils 25.), Sideroff oder Ciampini (31.) zudem sehr gute Chancen aus. Erst Gerlach (2:6/39.) konnte wieder anschreiben.

Deven Sideroff beendete im Schlussabschnitt den Torfluch der Toplinie mit dem dritten HCI-Treffer.

TT-ePaper testen und eine von drei Cookit Küchenmaschinen gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.


Kommentieren


Schlagworte