Innsbrucker Haie müssen heute gegen Graz Frust abbauen

Hinein ins nächste Gefecht – Max Gerlach (r.) wusste gegen Fehervar als Doppeltorschütze zu gefallen.
© Thomas Boehm / TT

Innsbruck – Mit dem 3:6 gegen Fehervar, der achten Niederlage in Serie, die aus einem katastrophalen Mitteldrittel (1:5) resultierte, schlitterten die Innsbrucker Haie in der ICE Hockey League in ein gefährliches Fahrwasser.

„Natürlich ist es momentan hart“, konstatierte Doppeltorschütze Max Gerlach, der eine der wenigen ist, die momentan zumindest individuelle Highlights genießen. Und natürlich fehlen dem Team mit Colton Saucerman und Jonathan Racine zwei Imports in der Verteidigung. Die Black-outs in der Defensive im Mitteldrittel gegen die Ungarn lassen sich dadurch aber nur teilweise erklären.

„Wir waren rund um unser Tor zu weich, hatten zu wenig Herz und zu wenig Emotionen“, kritisierte Cheftrainer Mitch O’Keefe das Abwehrverhalten: „Ich weiß, dass die Jungs frustriert sind. Aber der Frust darf nicht untereinander einsetzen“, weiß der Kanadier, dass man nur gemeinsam und ohne Schuldzuweisungen zurück auf die Erfolgsspur finden könne. Das wird heute (16.30 Uhr) gegen Graz, zuletzt 6:2-Sieger über Wien, sehr schwer. „Wir werden unsere Linien etwas durchwechseln“, sucht O’Keefe nach mehr Tiefe in den eigenen Reihen. Mental muss jeder Einzelne die Zähne zusammenbeißen. (lex)


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