Adelboden-RTL nach Ford-Bergung wieder fortgesetzt

Der Weltcup-Riesentorlauf der alpinen Ski-Herren in Adelboden ist nach halbstündiger Unterbrechung nach dem fürchterlichen Sturz von Tommy Ford fortgesetzt worden. Der US-Amerikaner, mit Nummer vier ins Rennen gegangen, stürzte kurz vor dem Ziel kopfüber. Es schien, dass er sofort das Bewusstsein verloren hatte. Die Bergung wurde sofort eingeleitet, Ford wurde mit dem Hubschrauber zur Versorgung ins Spital nach Bern geflogen.

Der zur Zeit der Unterbrechung zweitplatzierte Schweizer Marco Odermatt sagte im ORF-TV-Interview, dass man im Fernsehen oft nicht sehe, wieviel Kraft und Energie in so einem Riesentorlauf wirklich stecke. „Das sind unschöne Bilder“, sagte er zum Sturz von Ford. „Das Wichtigste ist, dass man heil ins Ziel kommt. Aber wenn man am Start ist, geht es nicht um das, da will man schnell sein.“

In Adelboden werden auf dem anspruchsvollen Chuenisbärgli heuer zwei Riesentorläufe ausgetragen. Bereits am Freitag hatte es einen schlimmen Sturz ins Ziel des norwegischen Sölden-Sieger Lucas Braathen gegeben, der eine Seitenbandverletzung im linken Knie erlitt und operiert werden muss.

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