Meillard führt im Adelboden-RTL - Ford schwer gestürzt

Als Halbzeitführender des zweiten Ski-Weltcup-Riesentorlaufs in Adelboden geht Loic Meillard in das Finale. Der Schweizer hat 0,30 Sek. Vorsprung auf den Freitagsieger Alexis Pinturault (FRA) und 0,70 auf seinen Landsmann Marco Odermatt (+0,70). Bester Österreicher ist Roland Leitinger als Siebenter (+1,47). Der erste Durchgang war nach einem Sturz des US-Amerikaners Tommy Ford eine halbe Stunde unterbrochen, dieser wurde mit dem Helikopter zur Versorgung nach Bern geflogen.

Die besten Ergebnisse der Österreicher in den bisherigen fünf Riesentorläufen waren Platz acht durch Stefan Brennsteiner in Alta Badia und elf von Leitinger im ersten Adelboden-Rennen. Nach 50 Läufern war am Samstag Marco Schwarz 19., Brennsteiner 23., Christian Borgnaes 24. und Manuel Feller 28. Es ist dies das letzte Rennen dieser Disziplin vor den Weltmeisterschaften im Februar in Cortina d‘Ampezzo. Der zweite Durchgang geht ab 13.30 Uhr in Szene (live ORF 1).

Ford war mit Nummer vier gefahren und kurz vor dem Ziel kopfüber gestürzt. Es schien, dass er sofort das Bewusstsein verloren hatte. Odermatt sagte im ORF-TV-Interview, dass man im Fernsehen oft nicht sehe, wieviel Kraft und Energie in so einem Riesentorlauf wirklich stecke. „Das sind unschöne Bilder“, sagte er zum Sturz von Ford. „Das Wichtigste ist, dass man heil ins Ziel kommt. Aber wenn man am Start ist, geht es nicht um das, da will man schnell sein.“

In Adelboden werden auf dem anspruchsvollen Chuenisbärgli heuer zwei Riesentorläufe ausgetragen. Bereits am Freitag hatte es einen schlimmen Sturz ins Ziel des norwegischen Sölden-Sieger Lucas Braathen gegeben, der eine Seitenbandverletzung im linken Knie erlitt und operiert werden muss.


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