Sieben Tote bei Brand in russischem Altersheim

Bei einem Brand in einem Altersheim in Russland sind sieben Menschen ums Leben gekommen. Ihre Leichen seien bei den Löscharbeiten in einem Dorf etwa 1.700 Kilometer östlich von Moskau gefunden worden, teilten die Behörden am Samstag mit. Nach Angaben der Ermittler wurde die Besitzerin festgenommen. Sie habe das Haus im Dorf Borowski in der Region Tjumen unverletzt verlassen können, meldete die Staatsagentur Tass. Gegen sie werde nun ermittelt.

Bei den Bewohnern - vier Männer und drei Frauen - soll es sich um bettlägerige ältere Menschen gehandelt haben. Unklar war zunächst, ob es eine Genehmigung für das Altenheim gab. Videos zeigten, wie Flammen meterhoch aus dem Gebäude schlugen. Der zuständige Gouverneur sprach von einer „schrecklichen Katastrophe“. Weshalb es zu dem verheerenden Feuer kam, war zunächst unklar. Experten suchten am Abend nach Spuren in den Trümmern des Hauses.

In Russland war es zuletzt zu vielen Bränden mit mehreren Toten gekommen. So starben in der Nacht auf Samstag vier Menschen in einem brennenden Wohnhaus nahe der nordrussischen Hafenstadt Archangelsk. Im vergangenen Mai kamen bei einem Brand in einem Seniorenheim bei Moskau neun Bewohner ums Leben.


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