Für Anselm heißt es vorerst Bundesheer statt Bundesliga

Ab durch die Mitte – Tobias Anselm stellte seinen Speed in der Bundesliga unter Beweis. Seit gestern trägt der WSG-Angreifer eine Uniform.
© gepa

Nach dem „guten Kaltstart ins neue Jahr“ (O-Ton von Cheftrainer Thommy Silberberger) und der Rückkehr vom Trainingslager in Malta macht die WSG Tirol ab Dienstag am hauseigenen Kunst-rasenplatz mit der Wintervorbereitung weiter.

Routinier Benni Pranter kehrt nach Erkrankung in den Kader zurück. Einer, der im Herbst als Joker auf sich aufmerksam machte und zweimal in der Bundesliga getroffen hat, wird vorerst fehlen: Angreifer Tobias Anselm (20), der schon das Trainingslager wegen einer Coronavirus-Infektion auslassen musste, rückte gestern beim Bundesheer in die Kaserne in Kranebitten ein. Bis zum Ergebnis der Covid-Testung harrte er im Zimmer aus, um im neuen Outfit loslegen zu können: „Wir schauen, dass wir eine Lösung finden, um vielleicht die Grundausbildung zu verkürzen“, meldete sich Anselm, der anschließend als Bundesligaspieler Teil des Heeressportzentrums wird. Ein Vertrag im Fußball-Oberhaus erhöht in der Uniform die Chancen, rascher wieder auf den Rasen zurückkehren zu können: „Vier oder sogar sechs Wochen zu fehlen, wäre hart“, will Anselm bald wieder beim WSG-Training den Turbo zünden.

Bei Silberberger wurden Erinnerungen an seine Grundausbildung in der FC-Tirol-Ära von Hans Krankl 1994/95 wach. Da blickt er bei aller Kälte doch lieber dem Training und Test gegen Liefering (Samstag) entgegen. (lex)

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