Gemeinde für MedAlp-Ausbau in Mils bei Imst

Falls eine MedAlp-Erweiterung kommt, hat die Gemeinde Mils bei Imst bereits konkrete Vorstellungen.
© Bullock

Mils b. Imst – Wie die TT berichtete, laufen Gespräche über einen möglichen Ausbau der MedAlp-Privatklinik. In ihrer jüngsten Gemeinderatssitzung spricht sich die Gemeinde Mils bei Imst einstimmig für eine Erweiterung des Anbieters medizinischer Dienstleistungen aus.

Die Grundlage dafür war eine Präsentation für die Gemeindevorstände von Mils sowie den Imster Stadtrat, da die in Frage kommenden Erweiterungsflächen die Katastralgemeinde Imst betreffen. „Die Gespräche laufen noch“, kann Alois Schranz von der MedAlp bestätigen: „Eine Entscheidung wird im 1. Quartal 2021, also noch innerhalb der kommenden drei Monate, getroffen.“

Währenddessen sorgt man sich in Mils um den Hochwasserschutz, wie GR Karl Praxmarer formuliert. Hierfür müssten Bauwerber möglicherweise Ausgleichsflächen schaffen. Vielleicht könnten denselben Effekt auch Abgrabungen in der Milser Au erzielen.

GR Beatrix Thurner mahnt indes zur Vorsicht und fordert eine Hochwasserstudie, auf Basis derer eine Entscheidung getroffen werden kann. Geht es nach dem Milser BM Markus Moser, sollte eine künftige Einnahmenaufteilung von 50:50 zwischen Mils und Imst erfolgen. Auch mögen die Bauwerber oder die Stadtgemeinde Imst jene Abgrabungen berechnen lassen, deren Ziel im Idealfall ein Schutz des gesamten Äulis von Mils und Imst sein soll, wo der MedAlp-Ausbau gewünscht ist, so Moser. (top)

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