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Südtirol-Ausschuss tagt wieder, klare Absage an Doppelpass

Für NR Selma Yildirim (SPÖ) und den Vorsitzenden des Südtirol-Ausschusses, NR Hermann Gahr (VP), ist die Europaregion Tirol wichtiger denn je.
© Böhm

Mittwoch tagt erstmals wieder der Südtirol-Ausschuss im Parlament. Autonomiebericht, Schützen und Transit werden debattiert. Die Doppelstaatsbürgerschaft ist kein Thema mehr.

Von Peter Nindler

Innsbruck – Nach eineinhalb Jahren ist Südtirol wieder einmal Thema im Nationalrat. Überschattet wird die Sitzung des Südtirol-Unterausschusses am Mittwoch im Nationalrat von den Diskussionen über den Südtiroler Schützenbund. Nach einem als deutschtümelnd, frauenfeindlich und rassistisch eingestuften Video-Rap von Jürgen Wirth Anderlan trat dieser als Landeskommandant zurück. Für den Vorsitzenden des Südtirol-Ausschusses, NR Hermann Gahr (VP), eine logische Konsequenz. „Denn die Südtiroler Schützen müssen für sich endlich einmal klarstellen, welche Rolle sie einnehmen. Mit einem solchen Gedankengut stellen sie sich nämlich ins Abseits.“

Ähnlich argumentiert SPÖ-Nationalrätin Selma Yildirim. „Ich bin entsetzt, wie das möglich sein kann.“ Für die SPÖ-Politikerin muss auf allen Ebenen der Zusammenarbeit in der Europaregion Tirol, Südtirol und Trentino vorwärts geblickt werden. „Aber nicht rückwärts und in die Vergangenheit.“

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