Kritik an Willi und seiner Personalpolitik reißt nicht ab

Innsbruck – Der Unmut über die Personalpolitik von BM Georg Willi (Grüne) hält an: Auch die ÖVP sehe sich von den aktuellen, „fast übereinstimmend negativen Reaktionen“ zum neuen Personaleinsatzplan (PEP) in ihrer von Anfang an kritischen Haltung bestätigt, meint Klubobmann Christoph Appler. Der PEP-Prozess – der Einsparungen zum Ziel hat – sei „in dieser Form nicht zielführend“. Dass sich die Stimmung beim Personal im Stadtmagistrat in den letzten Jahren zunehmend verschlechtert habe, könne er bestätigen, so Appler. Dies habe „sicher auch mit einigen nicht nachvollziehbaren Personalentscheidungen in der letzten Zeit zu tun“.

GR Julia Seidl (NEOS) wiederum ärgert sich über eine Anfragebeantwortung zum Thema Bewerbungsmanagement im Stadtmagistrat. BM Willi als Personalverantwortlicher habe abseits von „abweisenden Standardantworten“ keine Auskünfte geben können – etwa zur Frage, wie viele Mitarbeiter im vergangenen Jahr im Magistrat eingestellt bzw. wie viele offene Stellen ausgeschrieben wurden. Seidl bemängelt auch, dass es bis heute kein „digitales Bewerbungsmanagement“ der Stadt gebe. Sie fordert eine „Digitalisierungsoffensive“, bei über 1500 Mitarbeitern seien „Handzettel keine gute Idee mehr“. Seidl kündigt an, zu den offenen Punkten im nächsten Gemeinderat genauer nachfragen zu wollen. (TT)


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