Kilic fordert Aufarbeitung wegen Straßen-Umbenennung in Imst

  • Artikel
  • Diskussion (1)

Imst – „Niemals vergessen – Nie wieder Krieg“, meldet sich der Bezirksvorsitzende der SPÖ Imst, Süleyman Kilic, in der laufenden Debatte um die mögliche Umbenennung der Imster „Jakob-Kopp-Straße“ zu Wort. Kilic fordert einen „ehrlichen Umgang mit unserer Vergangenheit“ und dass Biographien kritisch hinterfragt werden, und mahnt, „vor allem die Bevölkerung aufzuklären“.

Bereits im September 2020 habe die Imster Sozialdemokratie im Rahmen ihrer Bezirkskonferenz beschlossen, auf die kritische Aufarbeitung der Geschichte des Nazi-Ideologen Jakob Kopp zu drängen. Die SP-Fraktion wolle auf die Umbenennung der Straße und in weiterer Folge auf die Anbringung einer Zusatztafel hinwirken.

„Recherchen zufolge ist die Jakob-Kopp-Straße nach einem Nazi-Dichter, Judenhasser und Kriegstreiber benannt. Wie sollen wir weiterhin aktiv gegen Antisemitismus kämpfen, wenn er gleichzeitig auf diese Art und Weise und ohne historischen Kontext immer wieder durch Personen wie Kopp präsent ist?“, hinterfragt Süleyman Kilic und fordert die Stadtführung zum Handeln auf. (top)

TT-Geburtstag: Jetzt eine von 76 Torten gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet automatisch.


Kommentieren


Schlagworte