Verdacht auf britische Virus-Mutation in 17 Fällen in Tirol

In der Tiroler Gemeinde Jochberg (Bezirk Kitzbühel) liegt in 17 Fällen der konkrete Verdacht auf die bereits im September in Großbritannien aufgetretene Coronavirus-Mutation vor. Eine Erstprüfung durch die AGES habe dies ergeben, teilte das Land am Dienstag mit. Mit einem endgültigen Ergebnis sei in einer Woche zu rechnen, hieß es. Zuvor waren bei PCR-Tests Auffälligkeiten festgestellt worden.

Laut dem Land handelte es sich bei den Betroffenen um Personen unterschiedlicher Herkunft - zum Großteil britische Staatsbürger. Sie halten sich zu beruflichen Zwecken in Tirol im Rahmen einer Skilehrer-Aus- bzw. -Weiterbildung auf.

Die letzten Anreisenden sollen am 18. Dezember in Tirol angekommen sein. Außerdem wurde bei weiteren Personen aus den Bezirken Kufstein und Kitzbühel auffällige PCR-Profile festgestellt, hieß es.

Der Bund ordnete indes an, die Bevölkerung in Jochberg ab sofort umfassend auf das Coronavirus zu testen. Den Bürgern wurde dringend empfohlen, einen PCR-Test durchführen zu lassen.

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