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Kommt Tempo 30? Verkehrssicherheit rund um LKH Hall soll steigen

Provisorische Gefahrenschilder weisen derzeit auf querende Fußgänger hin. Krankenhausleitung hofft auf Tempo 30 und neuen Schutzweg.

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Beiderseits der markanten „Magistrale“ hat die Stadt Hall „Achtung Gefahrenstelle“-Schilder aufgestellt, das soll aber nur eine Zwischenlösung sein.
© Heiss/privat

Von Michael Domanig

Hall – Eingeschränkter Patientenkontakt, Besuchsverbote, geschlossene Gastronomie: Derzeit ist es auch rund um das Landeskrankenhaus (LKH) Hall ruhiger als gewohnt. Doch die Frequenz wird wieder steigen – und damit werden auch die Fußgängerquerungen auf der vielbefahrenen Milser Straße, die das Krankenhausareal durchschneidet, erneut zunehmen. Umso mehr gilt das, weil das neue Chirurgiezentrum nördlich der Straße nach und nach Fahrt aufnimmt: Nächste Woche soll als letzte Station nun auch die Wochenklinik in den Neubau („Haus 14“) übersiedeln.

Somit rückt auch das Thema Verkehrssicherheit wieder verstärkt in den Fokus: Man habe bei der Stadt Hall schon frühzeitig die Errichtung eines zusätzlichen Schutzweges beantragt, berichtet Wolfgang Markl, Verwaltungsdirektor des LKH Hall – denn „viele Mitarbeiter, Patienten und Öffi-Nutzer queren die Milser Straße“. Diese Frequenz habe man auch schriftlich belegt.

Zudem hat die Krankenhausleitung bei der Stadt um ein Tempolimit von 30 km/h in der Milser Straße angesucht. In der weiter nördlich verlaufenden Kaiser-Max-Straße gilt bereits ein 30er, seit diese als Fahrradstraße ausgewiesen wurde. So einfach gestaltet sich die Verkehrslösung aber nicht.


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