Eisige Temperaturen: Kältetelefon kann Leben retten

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Die Kältewelle ist für Obdachlose gefährlich.
© Archivbild/Hetfleisch

Innsbruck – Die Kältewelle der vergangenen Tage hört nicht auf – und sie hat Tirol weiter fest im Griff. Besonders in der Nacht sinken die Temperaturen auch in Innsbruck unter minus 10 Grad Celsius. Aus diesem Anlass erinnert Innsbrucks Vizebürgermeister Johannes Anzengruber an das Kältetelefon.

Um Menschen, die obdachlos oder wohnungslos sind, und den Winter im Freien verbringen müssen, zu helfen, steht seit Anfang Dezember letzten Jahres wieder die Nummer 0512/21447 zur Verfügung. Die Telefonnummer ist auf der einen Seite für Betroffene selbst, vor allem aber für aufmerksame Bürger gedacht.

„Ein Anruf beim Kältetelefon kann Leben retten“, erklärt Anzengruber und sagt: „Wir sind laufend in Abstimmung mit den Notschlafstellen und mit den Streetworkern. Derzeit gibt es dort noch verfügbare Plätze.“

Das Kältetelefon, das von den Tiroler Sozialen Diensten betrieben wird, ist täglich rund um die Uhr erreichbar. Ein eigener Kältebus steht dann auch für die Abholung der Obdachlosen in Innsbruck bereit. (TT)


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