Mindestens 16 Tote bei israelischen Luftangriffen in Syrien

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Bei israelischen Luftangriffen in Syrien sind nach Angaben von Aktivisten mindestens fünf Soldaten der Regierungsarmee sowie elf Kämpfer verbündeter Milizen getötet worden. Die Angriffe in der Nacht auf Mittwoch hätten sich gegen Waffenlager der Truppen von Machthaber Bashar al-Assad sowie andere militärische Stellungen im Osten des Bürgerkriegslandes gerichtet, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.

Die israelische Armee flog diesen Angaben zufolge mehr als 18 Angriffe in der Nacht. Diese hätten sich gegen Ziele in einem Gebiet gerichtet, das sich von der östlichen Stadt Deir Ez-zor bis in die Bukamal-Wüste an der Grenze zum Irak erstrecke.

Die Beobachtungsstelle mit Sitz in Großbritannien bezieht ihre Informationen aus einem Netz von Informanten vor Ort. Ihre Angaben lassen sich von unabhängiger Seite oft kaum überprüfen.

Seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien im Jahr 2011 hat das israelische Militär bereits Hunderte Luftangriffe gegen die syrischen Regierungstruppen und ihre Verbündeten geflogen. Die israelische Regierung und Armee bestätigen nur selten Militäreinsätze in dem Nachbarland.

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