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Krisenfall im Rinderstall: Vor 20 Jahren erster BSE-Verdachtsfall in Tirol

Heute vor 20 Jahren gab es erstmals bei einer Kuh aus Österreich den Verdacht auf BSE – das Tier stammte aus Tirol. Die Angst vor der Seuche war groß, von den Gegenmaßnahmen profitieren Bauern auch jetzt noch.

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Symbolfoto.
© APA/dpa/Roland Weihrauch

Von Benedikt Mair

Innsbruck – Mit Bekanntwerden des ersten österreichischen BSE-Verdachtsfalles habe sich ein „düsterer Schatten über Tirol“ gelegt. Das schrieb die Tiroler Tageszeitung in einem Anfang des Jahres 2001 erschienenen Artikel. Am 14. Jänner, heute vor genau 20 Jahren, wurde publik, dass bei einem im Außerfern geborenen und in Baden-Württemberg geschlachteten Rind ein Test auf die Tierkrankheit nicht eindeutig negativ war. Die Angst vor der Seuche war damals groß. Rückwirkend betrachtet, kam Österreich gut durch diese Krise. Was daran liegt, dass Maßnahmen früh getroffen wurden. Von den gegen die Ausbreitung der bovinen spongiformen Enzephalopathie gesetzten Schritten profitiert die Landwirtschaft hierzulande auch jetzt noch, sagen Experten.

Beim Tiroler Rind konnte nach zwei Tagen Entwarnung gegeben werden. Ein zweiter Test, durchgeführt von der Universität Tübingen, zeigte, dass die von einem Hof in der Außerferner Gemeinde Schattwald stammende Kuh nicht infiziert war – mehr dazu lesen Sie im Artikel unten.


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