Skitouren-Cup „Skibo“: Osttiroler Rennveranstalter hoffen weiter

Einige Bewerbe des Skitouren-Cups „Skibo“ könnten stattfinden – wenn Corona es erlaubt.

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Im März 2020 lockte die Oberseetrophy mehr als 120 Skitourenrennläufer und -läuferinnen auf den Staller Sattel. Heuer ist sie abgesagt.
© skibo.at

Von Catharina Oblasser

Lienz – Normalerweise wären die Sportunion St. Veit und die Bergrettung Defereggental jetzt schon eifrig bei den Vorbereitungen für die Oberseetrophy. Dabei handelt es sich um einen anspruchsvollen Skitouren-Bewerb, der immer Anfang März am Staller Sattel stattfindet. Das Rennen zählt zum Skitouren-Cup „Skibo“ – so wie acht weitere Rennen in Osttirol und Oberkärnten. Träger des Skibo-Cups ist die Alpinplattform Lienz.

Doch heuer ist wegen Corona alles anders. „Wir haben uns schweren Herzens dazu entschlossen, die 7. Oberseetrophy heuer nicht zu veranstalten“, so die Veranstalter auf ihrer Homepage. „In diesem hochalpinen Gelände ist es extrem schwierig, eine passende Infrastruktur aufzubauen, um die geltenden Hygienemaßnahmen auch vernünftig umzusetzen“, heißt es weiter. Die Sicherheit gehe vor, und deshalb verschiebe man die 7. Oberseetrophy auf 2022. Diese Sichtweise teilen auch die Veranstalter anderer „Skibo“-Bewerbe in Lienz, Kals, Assling und Irschen. Sie haben ihre Rennen abgesagt.

„Grundsätzlich ist eine Durchführung von Massenbewerben aufgrund der Covid-Vorschriften sehr schwierig“, sagt Werner Frömel, Obmann der Alpinplattform Lienz. „Es bleibt abzuwarten, wie sich die jeweiligen Rennorganisationen entscheiden. Aufgrund der geringen Anzahl der, wenn überhaupt, durchführbaren Bewerbe macht eine ,Skibo‘-Tour dieses Jahr aber wenig Sinn“, erläutert Frömel.

Einige Veranstalter hoffen aber, dass die Rennen vielleicht doch noch möglich sind – so wie Anton Steurer, Obmann des SV Tristach, der den Tristacher Nachttourenlauf durchführt. „Unser Lauf findet immer bei Vollmond statt, und wenn es heuer einen Bewerb gibt, dann wäre das im März“, erklärt Steurer. Der ursprünglich vorgesehene Februartermin ist bereits gestrichen. Auch die Rahmenbedingungen würden passen. „Die Schneelage ist heuer so gut, dass ein Märztermin kein Problem wäre“, führt der Obmann aus. „Für die Organisation reicht eine Vorlaufzeit von zwei bis drei Wochen, auch die Zusage der Sponsoren haben wir. Natürlich müssen wir abwarten, wie sich alles entwickelt.“

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